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Der
Professor der Anatomie in Bologna, Luigi Galvani, machte ab dem Jahre
1780 Untersuchungen, die die Elektrizitätslehre gewaltig erschüttern
sollten.
Auf den Spuren anderer Physiologen befasste er sich mit der elektrischen
Erregbarkeit von Nerven und Muskeln sezierter Tiere, vor allem von
Fröschen. Im Herbst 1786 schließlich fand er heraus, dass Froschmuskeln
zuckten, wenn sie an das Gitter seines Balkons gedrückt wurden, ohne
Vorhandensein sonstiger Elektrizität. Offenbar entlud sich aber etwas
ähnliches aus den präparierten Froschteilen über die Metallleitung
des Balkongitters.
Weiter kam er nicht. Er glaubte, eine eigene tierische Elektrizität
entdeckt zu haben, die im Frosch steckte wie in einer
Leidener
Flasche. |
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