Schon vor dem 19. Jahrhundert war bekannt, daß Elektrizität, zum Beispiel aus Blitzen, nichtmagnetisches Eisen magnetisieren konnte. Aber erst 1820 wurde entdeckt, daß eine Magnetnadel nahe einem stromführenden Draht ausgelenkt wird. Diese Erkenntnis war grundlegend für die
elektromagnetische Messtechnik und den Elektromotor.

Umgekehrt entdeckte
Michael Faraday wenig später den Effekt der Induktion, der zur Entwicklung des Generators führte. Mitte des 19. Jahrhunderts vergrößerte Werner von Siemens dann das Potential der Generatoren, indem er die bisher verwendeten kurzlebigen Permanentmagnete ersetzte.